JUDO u. JU-JUTSU CLUB
SAMURAI MÜNCHEN e.V.

Vereinslogo

„Judo ist Bewegung und Motivation zur körperlichen und persönlichen Entwicklung des Kindes

Seit 50 Jahren bieten wir mitten in Schwabing und seit vier Jahren auch mitten in München Judo für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.


In 2025 feiern wir unser 50-jähriges Vereinsjubiläum

Seit 1975 trainieren wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Judo – mitunter auch Prominente wie den Holywood-Star David Carradine, der sogar Ehrenmitglied bei uns ist.

Eine nicht ganz aktuelle Vereinschronik dokumentiert die ersten 15 Jahre des Vereins. Eine aktuelle Ausgabe ist in Arbeit. Wer dabei mithelfen möchte, kann sich gerne bei Marion z.B. im Training melden.

MeisterIn des Vereins 2025

Pokale, soweit der Blick reicht. Die Vereinsmeisterschaften von Samurai München sind das Highligt für unsere Judokas – immerhin können der Nachwuchs wie auch die Profis dort zeigen, was sie während der Trainings gelernt haben.

Schon die Menge der Pokale, die man auf unserer Vereinsmeisterschaft sich verdienen kann, ist beeindruckend. Jedes Jahr bieten wir die Möglichkeit, in einem internen Turnier erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Und der Spass steht dabei im Vordergrund – neben dem Willen, auch gewinnen zu wollen. Immerhin durfte die ganze Familie, Verwandschaft und Freunde mit dabei sein. Somit war die Halle am 23. November 2025 von 9:30 bis 16:00 bestens besucht.

Dabei hat Yvonne, die wie auch in den Jahren zuvor das Turnier federführend organisiert hat, die Wettkämpfe in drei Zeitzonen aufgeteilt, um die knapp 100 Judoka zügig durchs Turnier zu führen. Gleich zu Beginn waren die Jüngsten am Start, gefolgt von der U11 bis zum Abschluss dann die Jugend um die begehrten Pokale kämpften.

Hohes Niveau schon bei den Minis

Wie professionell dabei schon die Jüngsten – manche Judokas waren erst 4 Jahre alt – ihre Judowürfe ansetzten, zeigten bereits die ersten Begegnungen. In den zwei Minuten, in denen bis zum Ippon gekämpf wurde, zeigten die Kinder alle Techniken, die sie im Laufe der Trainings gelernt haben. Manche gut, manche hervorragend. Mit dem Alter und der Erfahrung stieg dann auch die Qualität der Kämpfe – bis zum Finalkampf unserer aktuellen bayerischen MeisterInnen.

An dieser Stelle gratulieren wir den Vereinsmeistern und den Vereinsmeisterinnen und wünschen eine spannende Wettkampfsaison 2026. Ein besonderer Dank gilt aber auch allen Helfern, die beim Mattenaufbau, bei der Betreuung, beim Kampfrichtern, am Kampfrichtertisch, als Sanitäter und an unserer Kuchen- und Kaffeebar mitgeholfen haben. Vor allem aber auch an Monika, die mit Nähmaschine bewaffnet, wieder Aufnäher angenäht hat.

Judo-Safari am Buß und Betttag

Am 19. November findet die beliebte Judo-Safari bei Samurai München statt. Alle Judoka, Freunde und Klassenkameraden bis 14 Jahre dürfen mitmachen und Punkte sammeln. Als Belohnung winkt ein Schwarzer Panther.

Ganz ohne Leistungsdruck, dafür aber mit einer Menge Spass und Abenteuer, werden wir am 19. November 2025, Buß- und Bettag, ab 15:00 wieder die beliebte Judo-Safari durchführen. Dieser vielseitiger Wettbewerb des Deutschen Judo-Bundes (DJB) für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre, ist in den drei Kategorien unterteilt. Freunde, Klassenkameraden und auch Kinder anderer Vereine sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Das Ziel ist es, möglichst viele Punkte in den folgenden drei Disziplinen zu sammeln:

  1. 🥋 Judo-Wettkampf – z. B. Randori oder kleine Wettspiele auf der Matte.
  2. 🏃‍♂️ Leichtathletik-Teil – meist Laufen, Springen oder Werfen.
  3. 🎨 Kreativteil – Basteln, Malen oder Gestalten rund ums Thema Judo.

Je nach erreichten Punkten bekommen die Kinder am Ende ein Tierabzeichen – vom Gelben Känguru bis zum schwarzen Panther.

Jetzt gleich zur Judo-Safari anmelden

Ju No Kata-Stammtisch

Kata ist die traditionelle Form, in der grundlegende Prinzipien, Techniken und die Philosophie im Judo vermittelt werden. Im Rahmen des „Kata Stammtisch“ soll das Interesse an dieser Disziplin geweckt werden. Ein erstes Treffen nach langer Zeit fand bei Samurai München statt – mit Fokus auf die Ju No Kata.

Mit der Ju No Kata hat Jigoro Kano um das Jahr 1887 die wohl geschmeidigste Kata fürs Judo entwickelt, in deren Mittelpunkt hohe Anforderungen an die koordinativen Fähigkeiten stehen. Geschult werden während der Ausführung Gleichgewichtsgefühl und Orientierungsvermögen. Und zwar durch stilisierte Angriffe und die ausgeprägte Darstellung des Nachgebens als Mittel der Verteidigung.

Am vergangenen Dienstag fand dazu im Rahmen des Kata Stammtisches des Bezirk Münchens eine erste Einführung zur Ju No Kata statt. Ausgerichtet wurde der zweistündige Stammtisch in der Turnhalle der Hermann Frieb Schule mitten in Schwabing beim Judoclub Samurai München. Organisiert vom Breitensport – namentlich von Max Sindram (4. DAN), der neben Markus Sommer (3. DAN), Andreas Exner (4. DAN) Dirk Döring (3. DAN) und Andreas Burkert (4. DAN) den TeilnehmerInnen auf der Matte die Grundlagen und erste Bewegungsformen zeigte.

Vorbereitung zur Katameisterschaft

An diesem Dienstag waren allerding nicht nur Judokas auf der Matte, die zum ersten Mal mit der Ju No Kata in Berührung kamen. Neben einem zwei Judokas aus Fürstenfeldbruck, die sich auf die bevorstehende Katameisterschaft am 15. November 2025 vorbereiten, waren auch zwei hochgraduierte Teilnehmer aus Ingolstadt waren vor Ort, um sich im Detail zu verbessern. Der Kata-Stammtisch widmet sich künftig wieder verstärkt der Lehre und dem Austausch rund um die Kata im Judo.

Bilder: (c) Max Sindram

AdlerCup: Frankfurter Meistersuche

Das internationale Jugendtunier im Judo, der AdlerCup in Frankfurt, gehört zur Königsdisziplin junger Judokämpfer und Kämpferinnen. In diesem Jahr war Samurai München erstmals vor Ort.

Eines der anspruchsvollsten Judoturniere in Deutschland für die Jugend fand am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main statt. Der internationale Adlercup wird heuer in seiner 9. Auflage ausgerichtet und zieht, wie in diesem Jahr, rund 1600 Judokas aus allen Teilen Europas an. Schon im Vorfeld war also klar, dass eine Teilnahme dort enormes Könnes erfordert. In dem sehr starken Umfeld konnte sich Etienne kämpferisch relativ gut behaupten.

So traf er am Samstag in der U13 bis 31 Kg in seiner ersten Begegnung gleich auf Vadim Borodiy vom belgischen Judo Club Ninove, der später bis ins Halbfinale alle Gegner problemlos auf die Matte legte. Da hatte er mit Etienne schon wesentlich größere Probleme. Trotz guter Ansätze, verlor er den Kampf. In seiner zweite Begegnung musste sich Etienne dann gegen Rustam Kolikov, Judo Club Wermelskirchen, durchsetzen, um in der Trostrunde nicht auszuscheiden.

Ärgerliche Entscheidung des Kampfgerichts

Leider scheiterte er, obwohl weil er seinem Gegner überlegen war. Zwar gelang es Kolikow gleich zu Beginn eine Wertung (Wazari) für sich zu erzielen, Etienne aber dominierte danach und erzielt eine kleine Werung (Yuko) und konnte seinen Gegner kurz vor Ende der Kampfzeit noch mit einen Haltegriff kontrollieren. Leider entschied das Kampfgericht im Anschluss, dass der Haltegriff zeitgleich mit Schlusszeichen stattfand und deshalb nicht gewertet wurde. Damit blieb die U13 ohne Erfolg.

Der Samstag zeigte, wie schwierig es noch ist, sich international durchzusetzen – auch als amtierender bayerischer Meister. Der Sonntag sollte in der U15 noch herazsforderner werden. Denn nun musste er in der Gewichtsklasse bis 34 Kg antreten. Obschon Etienne mit nur 30 Kg gegen wesentlich schwerere Gegener antreten musste, konnte ihn der Hamburger Samuel Garzon Jimenez, der später den dritten Platz belegte, erst nach Ende der drei Minuten Kampfzeit und nur durch einen Wazari-Vorsprung besiegen.

Erfolg beginnt im Kopf

Das Etienne sich an diesem Tag derart stark behaupten konnte, lag vor allem an seiner mentalen Stärke, die er rechtzeitig vor dem Kampf abrufen konnte. Das zeigte sich dabei vor allem in der zweiten Runde. Innerhalb einer Minute besiegt er den Niederländer Dominic Kebel (Beueler Judo-Club) mit einem Seoi Nage. Im dritten Kampf allerdings musste er sich dem späteren Dritten, Alexander Deutsch vom JC Bieitgheim, geschlagen geben.

Deutsch zeigte dabei eindrucksvoll, wie viel Kraft vier Kilo Gewichtsunterschied in der Profiklasse ausmacht. Mit einem Griff zog er Etienne zum Soei Nage zur Gegenseite auf sich, und warf ihn bereits sechs Sekunden nach Kampfbeginn auf die Matte

Münchner Meisterschaft der U15

Zwei Münchner MeisterInnen und zwei Münchner Vizemeister im Judo in der U15 – so erfolgreich war die Bilanz vom vergangenen Wochenende für Samurai München.

Münchner Meisterschaften sind für unsere Judokas immer die erste Feuerprobe, um eine reale Einschätzung der Wettkampfqualität zu bekommen. Immerhin sind dort einige der stärksten Nachwuchskämpfer und -kämpferinnen aus Bayern vertreten. Nach dem gelungen U13-Auftakt im Frühjahr, bekam nun die U15 ihre Chance, sich zu behaupten. Von Samurai München waren wir am 21 September mit acht Judokas vor Ort. Um es vorwegzunehmen: Am Ende des Tages stellten wir zwei Münchner MeisterInnen und zwei VizemeisterInnen.

Lobenswert war dabei der Einsatz von Stanislav, dem es erstmals gelang, seinen Angstgegner vom TSV Jahn auf der Matte zu besiegen – auch wenn er im Finale gegen seine Bruder Andriy verlor, der damit Münchner Meister bis 46 Kg wurde. Während die beiden Brüder sich ihren Titel zum Teil sehr schwer erkämpfen mussten, gelang es Hannah überlegen einfach. Professionell und mit einwandfreien Techniken setzte sie sich auch im Finale durch. Mit einem dritten Platz konnte Jinseong Park, der zum ersten Mal an einem Turnier teilnahm, die Münchner U15 beenden.

Starkes 15-Umfeld

Gegen die starke Konkurrenz in den Gewichtsklassen bis 43, bis 50 und bis 55 Kg schafften es Georg Zorev, Leonardo Vanoni und Lukas Schaefer in diesm Jahr nur auf die Plätze fünf, sieben und fernerliefen. Für Georg wäre sicher auch der dritte Platz möglich gewesen, im Zweikampf allerdings verletzte er sich an der Schulter und muss damit das Turnier beenden. Für Etienne, der in der U13 bereits den Bayerischen Meistertitel in der U13 errang, konnte sich in der U15 bis 34 Kg – trotz seiner 30 kg – den zweiten Platz sichern.

Mit diesen Platzierungen haben sich sieben Kinder für die Süddbayerische Meisterschaft qualifiziert.

Nachtrag: Wegen unserer Teilnahme am internationalen BMW-Cup in Leipzig konnten wir zur Südbayerischen U15 nicht antreten. Leider verwehrte man uns damit auch eine Teilnahme an der Bayerischen U15. Trotz mehrfacher Nachfrage und teils geringer Besetzung der Bayerischen und Süddeutschen.

Wir starten wieder durch

Das Ende der Sommerferien konnten viele nicht mehr abwarten – endlich starten wir wieder mit dem Judo durch. Wer es zum ersten Mal ausprobieren möchte, kann sehr gern zum Probetraining vorbeikommen. Gilt für Jung und Alt.

Trainingszeiten – JedenTagJudo

Wir bieten an jedem Tag der Woche Judo an.

Trainigszeiten Schwabing – Hohenzollernstr. 142

Trainingszeiten Glockenbach – Auenstr, 19

Wettkampftermine

Im zweiten Halbjahr könnt Ihr Euch so richtig austoben.

Wettkampftermine hier

München holt Platz zwei beim René de Smet Pokal

Beim größten bayerischen Jugend-Event im Judo, dem René de Smet-Pokal, holte der Bezirk München Platz zwei. Im Finale verlor die Mannschaft gegen Mittelfranken. Drei Judokas von Samurai München waren dabei.

Für die bayerische Jugend ist der René de Smet-Pokal das wohl prestigeträchtigste Judoturnier im Jahr – inklusive einer fabelhaften und lautstarken Fankultur. Die Besten aus ganz Bayern treten dabei als Mannschaft an, um jeweils für ihren Bezirk den begehrten Titel zu holen. Ein Team besteht dabei aus 16 Kämpfern, die in festgelegten Gewichts- und Altersklassen (U15, U18 und U23) gegeneinander antreten.

Mit einer sehr stark besetzten Mannschaft trat in diesem Jahr der Bezirk München an und erreichte nach sechs Stunden und keiner Niederlage das Finale. Dort allerdings mussten sich die Münchner den Mittelfranken geschlagen geben, die in diesem Jahr ebenfalls sehr stark besetzt waren und damit seit 2016 zum sechsten Mal den Pokal holten. Den René de Smet-Pokal durften die Münchner im Übrigen 2011 zum letzten Mal hochhalten.

Von Samurai München wurden die drei U15-Judokas, Lukas Schaefer (-55 kg), Stanislav und Andrij Khorolskyy (-46 kg) nominiert.

Ergebnisse René de Smet Pokal 2025

TV-Bericht vom 28. Juli 2025 (Ab Minute 6:00 bis 8:50)

Ein Hauch von Olympia mit Timo Cavelius

Gruppenfoto von Timo Cavelius mit jungen Judokas in Unterhaching, die in Judogis stehen, umgeben von Sportausrüstung und einem Banner des TSV Unterhaching.

Timo Cavelius gehört international zu den 22 besten Judokas in der Gewichtsklasse bis 81 Kg. Am Wochenende hat er in Unterhaching einen Lehrgang gegeben – die Kinder von Samurai München waren dabei. (c) Kurt Richter

Schon die Qualifikation, um an den Olmypischen Spielen im Judo teilnehmen zu dürfen, ist extrem herausfordernd. Innerhalb von zwei Jahren musste Timo Cavelius bei den weltweit anspruchsvollsten Judo-Turnieren Platzierungen und damit Punkte sammeln. Wie er dies geschafft hat, wie er dann im vergangenen Jahr in Paris das erste Mal die olympische Judomatte betrat vor allem aber wie er als junger Judoka beim TSV Hof das Judo erlernt hat, hat er am Sonntag unseren Judokas erzählt.

Organisiert vom Bayerischen Judoverband und der Judoabteilung des TSV Unterhaching, stand Timo den Kindern und später auch den Erwachsenen Rede und Antwort. Im Rahmen eines Tageslehrgangs zeigte er den Jüngsten aus unserer Kleinkindergruppe und später unserer Wettkampfriege, wie man sich für die Olympischen Spiele oder für die Weltmeisterschaft vorbereitet.

Taktisches Greifen lernen

In 90 Minuten brachte er in einem abwechslungsreichen Training dem Nachwuchs manch seiner taktischen Wettkampfwürfe bei, die die Kinder schon im ersten Training am Montag uns voller Tatendrang vorgeführt haben. Voller Stolz haben sie auch die Autogrammkarte erwähnt, die Ihnen der Weltklasse-Judoka unterschrieben hat.

Ein ganz besonderes Highlight war darüber hinaus, dass sich Timo die Zeit genommen hat, den Jüngsten die Graduierung zum WeißGelb-Gürtel abzunehmen. Wer hat schon eine Graduierungsurkunde mit einer Unterschrift eines Olympiateilnehmers…

Erfolg auf der Wolfstrophy der U11

Am Samstag konnten vier junge Nachwuchskämpfer bei dem stark besetzten Wolfstrophy-Judoturnier der U11 ihr Können unter Beweis stellen – mit Gold, Silber und zweimal Bronze.

Judo

Vier plus zwei. Die Teilnehmer des 3. Wolfstrophy-Turniers: Soufian, Maxime, Konstantin und Linus. Im Vordergrund die beiden technischen Assistenten Yunes und Etienne.

Zum dritten Mal hat die Judoabteilung des TSV Unterhaching das hochrangige Judo-Turnier für die U11 (Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahre) organisiert. Und wir von Samurai waren mit vier jungen Kämpfern dabei, die sich erfolgreich gegen teils sehr starke Gegner aus den Bezirken München, Oberbayern, Niederbayern und Schwaben durchsetzen konnten.

Während Soufian als routnierter Kämpfer dabei war – und wegen einer Kampfrichterentscheidung nur mit Silber belohnt wurde, hat Wettkampfneuling Konstantin seinen Gegnern gleich gezeigt, wie man mit Seo Nage (Schulterwurf) Gold gewinnt. Auch Maxime und Linus waren das erste Mal bei einem offiziellen Turnier dabei. Beide mussten in Unterhaching unter anderem gegen die derzeit Bayerns stärksten U11-Kämpfer antreten, so dass es am Ende nur für Platz 3 reichte.

Weitere Wettkampftermine findet Ihr hier: https://www.samurai-muenchen.de/kalender/